Sonntag, 1. Dezember 2019

 

Fotos: Tina Bendisch

 

Stadtkapelle und Liedertafel eröffnen Spendenaktion


Mit dem traditionellen Benefizkonzert von Stadtkapelle und Liedertafel Pfaffenhofen und der Bläsergruppe ZeBrass als Gastensemble wurde am Samstag, 30. November, in der Aula der Grund- und Mittelschule am Gerolsbach die Spendenaktion des DONAUKURIER unter dem Motto Vorweihnacht der guten Herzen eröffnet. Alle Einnahmen aus dem Verbreitungsgebiet des Pfaffenhofener Kurier fließen auf die Konten des Vereins Familien in Not.

Bravo-Rufe für Sänger und Musikanten 

Start für Vorweihnacht der guten Herzen 




Donnerstag, 28. November 2019

Das Bläser-Ensemble ZeBrass wirkt beim Benefizkonzert für die "Vorweihnacht der guten Herzen" mit.


 

ZeBrass, Stadtkapelle und Liedertafel

eröffnen PK-Aktion Vorweihnacht der guten Herzen

Aller guten Dinge sind Dreißig: Der musikalische Auftakt der "Vorweihnacht der guten Herzen" am 30. November in der Aula der Grund- und Mittelschule steht gleichzeitig für ein stolzes Jubiläum. Denn zum 30. Mal bitten Stadtkapelle und Liedertafel Pfaffenhofen darum, Herzen und Geldbeutel für die gute Sache zu öffnen; als Gäste schließen sich auch die begabten jungen Blechbläser von ZeBrass an. 
 
Siehe Bericht im Pfaffenhofener Kurier


Vor der neuen Spendenkampagne noch

hohe Zuschüsse für soziale Zwecke

Helmut Stanglmayr neues Mitglied beim Verein Familien in Not

 

Die Vorbereitung der Spendenaktion Vorweihnacht der guten Herzen, aktuelle Hilfsfälle und die Aufnahme eines neuen Mitglieds standen im Mittelpunkt der Herbstversammlung des Vereins Familien in Not, die jetzt im Seniorenbüro am Hofberg stattfand. 

Der 1. Vorsitzende Willy Hailer  begrüßte als Neuling in der Runde Helmut Stanglmayr, nachdem dessen  Aufnahmeantrag in einer Sitzung des Vereinsvorstandes bereits    einstimmig angenommen worden war. Er freue sich, dass der 71-Jährige, der vielen Pfaffenhofenern noch als ehemaliger Jurist am Landratsamt bekannt ist, sich mit seinem Sachverstand und seiner großen Erfahrung künftig bei Familien in Not einbringen wolle.
Helmut Stanglmayr stellte sich  mit den wesentlichsten Stationen seines Lebenslaufes vor: 1948 wurde er in Wolnzach geboren und lebt mit seiner Ehefrau Magdalena, mit der er drei Kinder  und mehrere Enkel hat, seit 40 Jahren in Reisgang. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften begann Stanglmayr seine juristische Beamtenlaufbahn im Bayerischen Innenministerium. Nach verschiedenen anderen Stationen war er von 1992-1996 als Abteilungsleiter und Amtsvertreter des Landrats Dr. Traugott Scherg im Landratsamt Pfaffenhofen tätig. 1997 wechselte Stanglmayr zum Bayerischen kommunalen Prüfungsverband, den er ab 2007 bis zu seinem Ruhestand im Juni 2012 als geschäftsführender Direktor leitete. Ehrenamtlich engagierte er sich in verschiedenen Vereinen und zwölf Jahre lang als Gemeinderat in Hettenshausen. Stanglmayr ist Mitglied im Lionsclub und hat als ehemaliger Vorsitzender des Vereins Hilfe für das behinderte Kind auch große Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt. Seine Vorstellung wurde von den Mitgliedern mit großem Beifall aufgenommen.
  

Als neues Mitglied unterstützt Helmut Stanglmayr (rechts) jetzt die Arbeit von Familien in Not. In der Geschäftsstelle des Vereins  besprach der frühere Direktor des Kommunalen Prüfungsverbandes mit dem 1. Vorsitzenden Willy Hailer die aktuellen Hilfsfälle.            Foto: Jutta Schmidl

Kompletter Bericht im Pfaffenhofener Kurier

Mittwoch, 20. März 2019

133 501 Euro für Vorweihnacht der guten Herzen

Spendenrekord des Vorjahres fast wieder erreicht

Freudige Überraschung für den Verein Familien in Not. Mit einem Scheck des DONAUKURIER über 6000 Euro hat sich das Pfaffenhofener Ergebnis der Spendenaktion Vorweihnacht der guten Herzen 2018/19 auf 133 501,-- Euro erhöht. 127 501 Euro waren von November 2018 bis Ende Januar 2019 im Verbreitungsgebiet des Pfaffenhofener Kurier für den guten Zweck gesammelt worden. Die zusätzlichen Spenden stammen aus dem zentralen Vorweihnachts-Benefizkonto des DONAUKURIER in Ingolstadt.

Zwar konnte die Rekordmarke des Vorjahres von 136 000 Euro nicht ganz erreicht werden, aber immerhin das zweitbeste Ergebnis seit der Gründung des Hilfsfonds im Oktober 1990 und zum vierten Mal hintereinander eine sechsstellige Spendensumme. Der Verein Familien in Not bedankt sich herzlich bei allen Vereinen, Kulturschaffenden, Kommunalpolitikern, Behörden, Unternehmen und Hunderten privaten Spendern, die sich wieder für die Benefizaktion der Heimatzeitung engagiert haben.

Maßgeblichen Anteil an dem erfreulichen Ergebnis hatten vor allem die zahlreichen Großspenden heimischer Unternehmen, darunter zwei Überweisungen im fünfstelligen Bereich. Es zeigt sich aber auch ein Trend, dass immer mehr Privatleute höhere drei- und sogar vierstellige Beträge überweisen.

Ein herzliches Dankeschön sagt der Verein neben den zahlreichen Spendern auch der Redaktion der Heimatzeitung, die den Hilfsfonds im Oktober 1990 gegründet hat und seit fast 30 Jahren mit der Aktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ unterstützt. Ohne die Spendengelder und die mediale Unterstützung durch den PK könnte der Verein Familien in Not seine Arbeit nicht leisten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (1. Februar 2018 bis 31. Januar 2019) wurden rund 173 000 Euro Finanzhilfen an hilfsbedürftige Menschen und für andere karitative Zwecke im Landkreis Pfaffenhofen ausbezahlt.

Dank des wiederum hohen Spendenaufkommens ist der Verein auch für das kommende Jahr gut gerüstet, um in Notlagen schnell und unbürokratisch zu helfen. Über die Einzelfallhilfen hinaus kann der Verein im Jahr 2019 auch wieder andere karitative Organisationen bei ihrer Arbeit für hilfsbedürftige Menschen im Landkreis unterstützen. So finanziert Familien in Not weiterhin eine zusätzliche Teilzeitkraft in der Schuldnerberatung der Caritas, damit Menschen in akuten finanziellen Problemen schneller eine qualifizierte Erstberatung bekommen.

Montag, 3. Dezember 2018

Fotos: Tina Bendisch

Stimmungsvoller Start für 

Vorweihnacht der guten Herzen

Einen erfolgreichen und stimmungsvollen Start hatte am 1. Adventswochenende die vom Pfaffenhofener Kurier veranstaltete Spendenaktion Vorweihnacht der guten Herzen. Beim traditionellen Benefizkonzert, das Stadtkapelle und Liedertafel heuer schon zum 29. Mal organisierten, sorgten 400 begeisterte Zuhörer mit ihren Eintrittsgeldern und Getränkekauf für eine Rekordeinnahme von 3695 Euro. Der gesamte Erlös des Konzerts und auch alle weiteren Spendeneinnahmen der Vorweihnachtsaktion im Verbreitungsgebiet des Pfaffenhofener Kurier kommen dem Verein Familien in Not zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen und karitativer Projekte im Landkreis zugute.

Erstmals fand das beliebte Traditionskonzert nicht im Schyren-Gymnasium, sondern in der Aula der neuen Grund- und Mittelschule in Pfaffenhofen statt. Am bewährten Konzept hat sich dagegen nichts geändert: Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Walzertakte und Swing wurden ebenso serviert wie große Filmmusik und im zweiten Teil des Programms stand ein bayrischer Hoagartn, bei dem als Gastensemble auch die Saitnmusik Felbermeir mitwirkte, im Mittelpunkt. Abgerundet wurde die gelungene Mischung durch tolle Soli und alles zusammen wurde mit begeistertem Applaus quittiert.
Siehe auch Bericht donaukurier.de







Foto: Kollmeyer
Bereits vor dem offiziellen Start waren in der vergangenen Woche die ersten Vorweihnachtsspenden für die PK-Aktion eingegangen, darunter 3333 Euro, die von der Spardabank München anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Filiale Pfaffenhofen für den guten Zweck gespendet wurden (PK berichtete).

 Mit 2500 Euro beteiligte sich die Pfaffenhofener Firma Hecht Technologie, seit vielen Jahren treuer Unterstützer der PK-Vorweihnacht, an der Aktion. Ebenfalls vierstellig, mit 1000 Euro, unterstützte das in Siebenecken ansässige Ingenieurbüro für Aufzugbau iFH Hoffmann die gute Sache.
Noch bis zum Feiertag Heilig Dreikönig im neuen Jahr bittet der Pfaffenhofener Kurier seine Leserinnen und Leser wieder um Unterstützung für den Verein Familien in Not, der sich seit 1990 für hilfsbedürftige Menschen im Landkreis engagiert.

Rund 130 Antragsteller waren es im laufenden Jahr 2018, die sich in finanziellen Nöten an den Verein Familien in Not wandten. Die alleinstehende Seniorin, der nach Abzug der Miete und anderer Fixkosten von ihrer kleinen Rente gerade noch 200 Euro monatlich zum Leben bleiben und die um eine Zuschuss zum Kauf einer neuen Brille bittet, die alleinerziehende Mutter, die jeden Tag 20 Kilometer mit dem Auto zur Arbeit fahren muss und nicht weiß, wie sie die Kosten für die notwendige Reparatur in der Werkstatt bezahlen soll, der Familienvater, der wegen einer chronischen Erkrankung seinen Job verloren hat und nicht in der Lage ist, die unerwartet hohen Nachzahlungen für Strom und Heizung zu leisten.

Insgesamt zahlte der Verein Familien im Not im laufenden Jahr rund 135 000 Euro direkte Hilfen (Zuschüsse und zinslose Darlehen) an Familien und Einzelpersonen aus. Daneben konnte der Verein auch andere karitative Organisationen bei Projekten zugunsten bedürftiger Menschen mit ca. 28 000 Euro unterstützen, unter anderem bei der Anschaffung von Fahrzeugen für den Verein Hilfe für das behinderte Kind und das BRK-Kriseninterventionsteam.

Auch im kommenden Jahr fortsetzen wird der Verein die 2017 begonnene Förderung der Caritas Schuldnerberatung. Um Hilfesuchenden in akuten finanziellen Krisen schneller eine professionelle Erstberatung zur Existenzsicherung zu ermöglichen, übernimmt Familien in Not rund 17 000 Euro Personalkosten für eine zusätzliche Teilzeitkraft.


Die Spendenkonten


HypoVereinsbank
Konto: 6640189388
IBAN: DE97 7212 0078 6640 1893 88
BIC:  HYVEDEMM426
 
Sparkasse Pfaffenhofen
Konto: 3400
IBAN: DE48 7215 1650 0000 0034 00
BIC: BYLADEM1PAF
 
Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte
Konto: 88889
IBAN: DE61 7216 0818 0000 0888 89
BIC: GENODEF1INP


Benötigen Sie eine Spendenquittung? Dann vergessen Sie bitte nicht, 
bei der Überweisung Ihren Namen und die Postanschrift anzugeben. 
 
Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung dürfen wir 
die Namen von Spendern nur noch mit deren 
ausdrücklicher Zustimmung veröffentlichen. Diese kann mit dem Vermerk "Veröffentlichung" auf dem Überweisungsträger erteilt werden.






Freitag, 27. April 2018

 

Die wiedergewählte Vereinsführung von Familien in Not mit dem 1. Vorsitzenden Willy Hailer (3. von links), seinen Stellvertretern Hermann Heubeck (4. von links) und Michael Baldeweg (rechts), Schatzmeisterin Kathi Schwertler (3. von rechts), dem neuen Schriftführer Robert Schmidl (4. von rechts), Rechnungsprüfer Walter Reisinger (2. von links), Vereinssekretärin Jutta Schmidl (2. von rechts) und dem evangelischen Pfarrer George Spanos (links), der als neues Mitglied in den Verein aufgenommen wurde.

Verein Familien in Not zahlt über 

190 000 Euro Finanzhilfen aus

Neben 120 Einzelfällen auch 60 000 Euro für Projekte anderer sozialer Träger


Die  Rekordsumme von 193 158 Euro hat der Verein Familien in Not im vergangenen Geschäftsjahr an Finanzhilfen ausbezahlt. Neben 120 Familien und Einzelpersonen, die in akuten Notlagen mit Zuschüssen und zinslosen Darlehen unterstützt wurden, konnte der Verein aufgrund dank weiter gestiegener Spendeneinnahmen auch soziale Projekte anderer karitativer Organisationen mit rund 60 000 Euro unterstützen, teilte der 1. Vorsitzende Willy Hailer bei der Jahresversammlung im evangelischen Gemeindentrum Pfaffenhofen mit.

Wie schon in den vergangenen Jahren kamen auch im Berichtszeitraum 2017/18 die meisten Hilfsanträge von Familien, die um Unterstützung bei den Kosten zum Wohnen nachsuchten. Insgesamt 54 (Vorjahr 47) Zuschüsse und zinslose Darlehen wurden vom Verein ausbezahlt, um zum Beispiel Mietrückstände, Strom-  oder Heizkosten zu begleichen. In 13 Fällen half der Verein bei der Beschaffung von Möbeln und Haushaltsgeräten oder bei Renovierungsmaßnahmen. 14 mal wurden Umzugskosten und Kautionen übernommen. Willy Hailer: „In einigen Fällen mit hohen Miet- oder Nebenkosten-Rückständen konnten wir Räumungsklagen abwenden und Familien vor der drohenden Obdachlosigkeit bewahren“.
Die aktuelle Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt sei für viele junge Familien aber auch ältere Menschen mit geringem Einkommen besorgniserregend. „Viele können sich die enorm gestiegenen Mieten im Landkreis kaum noch leisten und die Chancen, eine freie Sozialwohnung zu bekommen, sind sehr gering“, so Hailer. Allein beim Landratsamt Pfaffenhofen stünden über 300 Bewerber auf der Warteliste für eine Wohnung der Oberbayerischen Heimstätte.
Prekär sei die Lage auch für Empfänger von Arbeitslosengeld 2 (Hartz IV) und Grund-sicherung, deren Kosten für die Wohnung eigentlich vom Jobcenter übernommen werden. Hailer: „Das gilt nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen, die aber deutlich unter den marktüblichen Preisen bei Neuvermietungen liegen. „Deshalb müssen viele Bezieher von Sozialleistungen den vom Jobcenter nicht erstatteten Teil der Wohnkosten aus dem persönlichen Regelsatz aufstocken, der eigentlich für Ernährung, Bekleidung und sonstigen Lebensunterhalt bestimmt wäre.“
In finanzielle Bedrängnis geraten Menschen mit geringem Einkommen oftmals auch durch steigende  Ausgaben für Gesundheit und medizinische Hilfsmittel, zum Beispiel Brillen, Zahnarztbehandlungen, Aufwendungen für Kuren und andere Therapien oder auch für Bestattungskosten. In 29 Fällen (Vorjahr 22) wurde vom Verein geholfen.

Neben den Einzelfallhilfen konnte der Verein Familien in Not im Geschäftsjahr 2017/18  auch andere karitative Organisationen bei sozialen Projekten für hilfsbedürftige Menschen im Landkreis Pfaffenhofen mit der Rekordsumme von 61 600 Euro (Vorjahr 15 000 €) unterstützen. Größter Posten war ein Zuschuss von 30 000 Euro zur Beschäftigung einer zusätzlichen Teilzeitkraft bei der Caritas Schuldnerberatung in den Jahren 2017 und 2018. Hailer: „Damit konnten die Wartezeiten für einen Beratungstermin deutlich verringert werden, was insbesondere auch unseren Klienten zugute kommt“.
Außerdem unterstützte Familien in Not den Verein Hilfe für das behinderten Kind bei der Restfinanzierung eines neuen Kleinbusses, die Pfaffenhofener Tafel, den Verein Leben retten, die Obdachlosenhilfe des Vereins SKM Pfaffenhofen und die Kleiderkammer Pfaffenhofen.
Möglich wurde die deutliche Steigerung der Finanzhilfen laut Hailer aufgrund der Tatsache, dass die Vorweihnachts-Spendenaktion 2017/18 des Pfaffenhofener Kurier schon zum vierten Mal in Folge mit einem Rekordergebnis abschließen konnte. 133 877 Euro wurden vom 1. November 2017 bis zum 31. Januar 2018 auf die Pfaffenhofener Spendenkonten  eingezahlt. Dazu kamen im neuen Geschäftsjahr Ende Februar 2018 weitere 2655 Euro aus dem zentralen Sammelkonto des DONAU-KURIER in Ingolstadt, sodass sich das Gesamtergebnis der PK-Vorweihnachtsaktion 2017/18 auf 136 532 Euro erhöhte – rund 

20 000 Euro mehr als das Rekordergebnis 2016/17.
Willy Hailer bedankte sich in der Jahresversammlung bei der PK-Redaktion und ihrem Leiter Robert Schmidl sowie der DK-Geschäftsführung für die Unterstützung, ebenso bei den vielen privaten Spendern, Vereinen, Kulturveranstaltern, Geschäftsleuten, Firmen- und Behördenbelegschaften, die sich für Familien in Not engagiert haben.
Wie Schatzmeisterin Kathi Schwertler in ihrem Kassenbericht erläuterte, erhielt der Verein im abgelaufenen Geschäftsjahr neben den Vorweihnachtsspenden noch weitere Zuwendungen in Höhe von 50 856,77 Euro, zum Beispiel anlässlich von runden Geburtstagen, Firmenjubiläen oder anderen Anlässen. In den ersten beiden Monaten seit Beginn des neuen Geschäftsjahres am 1. Februar 2018 habe der Verein rund 36 000 Euro an Finanzhilfen ausbezahlt.
Den Rechnungsprüfungsbericht legte Kreiskämmerer Walter Reisinger der Versammlung  vor. Alle Einnahmen und Ausgaben seien ordnungsgemäß belegt, die Buchführung biete keinerlei Anlass zur Beanstandung. Dem Vorstand, der Schatzmeisterin, der Vereinssekretärin Jutta Schmidl und allen Mitgliedern des Vereins Familien in Not gebühre für die geleistete Arbeit volles Lob. Reisinger: „Man könnte auch sagen, eine Eins mit Stern“. 

Dem Antrag auf Entlastung des Vorstandes folgten die Mitglieder einstimmig. 

Unter der Wahlleitung von Herbert Payer wurden sowohl der 1. Vorsitzende Willy Hailer als auch seine beiden Stellvertreter Hermann Heubeck und Michael Baldeweg sowie Schatzmeisterin Katharina Schwertler einstimmig in ihren Ämter bestätigt. Lediglich der langjährige Schriftführer Sieghard Pichl, vor 27 Jahren auch Gründungsmitglied von Familien in Not, hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Zu seinem Nachfolger wählte die Versammlung den Redaktionsleiter des Pfaffenhofener Kurier, Robert Schmidl. Rechtsanwalt Pichl bleibt aber weiterhin als juristischer Berater Mitglied im Verein.
Zu Rechnungsprüfern wurden erneut Gudula Langmaier und Walter Reisinger bestellt.
Willy Hailer, ebenfalls seit der Vereinsgründung 1990 für Familien in Not aktiv, kündigte an, sich nach dieser Amtsperiode aus der Vereinsführung zu verabschieden. „Wir müssen in den nächsten zwei Jahren den Generationswechsel einleiten“, so der Vorsitzende. Auch seine beiden Stellvertreter Hermann Heubeck und Michael Baldeweg kündigten ihren Rückzug für 2020 an, wobei der evangelische Pfarrer aus Wolnzach diese Option schon während der laufenden Amtszeit nicht ausschließt. Ein möglicher Nachfolger stünde mit Baldewegs Pfaffenhofener Amtskollegen George Spanos bereit. Der Geistliche, der 18 Jahre in der evangelischen Kirchengemeinde Brunnenreuth bei Ingolstadt tätig war und im September 2017 die Leitung der Pfaffenhofener Pfarrstelle übernommen hatte, wurde in der Versammlung als neues Mitglied in den Verein Familien in Not aufgenommen.
 



Dienstag, 23. Januar 2018

 WIEDER EIN SPENDENREKORD

FÜR VORWEIHNACHT DER GUTEN HERZEN

Mit dem vierten Spendenrekord in Folge hat der Pfaffenhofener Kurier seine Benefizaktion Vorweihnacht der guten Herzen im Landkreis Pfaffenhofen abgeschlossen. 133 772 Euro spendeten die PK-Leserinnen und -Leser in den vergangenen sieben Wochen für den Verein Familien in Not, der seit seiner Gründung im Oktober 1990 von der Heimatzeitung unterstützt wird. Damit wurde das bisherige Rekordergebnis der Aktion 2016/17 von 116 419 Euro um 15 Prozent übertroffen.

„Der große Erfolg unserer Aktion zeigt, dass es vielen Leserinnen und Lesern ein großes Anliegen ist, bei aller notwendigen Unterstützung für die von Hunger, Naturkatastrophen und Kriegen bedrohten Menschen in der Welt, nicht die Not in unserer unmittelbaren Nachbarschaft zu übersehen“, sagt Robert Schmidl, Redaktionsleiter des Pfaffenhofener Kurier und Mitglied im Verein Familien in Not. Die PK-Aktion, den Verein Familien in Not und seine Mitglieder kenne man im Landkreis seit Jahrzehnten, „und deshalb haben die Spender volles Vertrauen, dass ihr Geld wirklich für lokale Hilfsprojekte verwendet wird und nicht in aufgeblähten Verwaltungsapparaten oder gar dubiosen Kanälen versickert“.

Überrascht und hocherfreut über den neuerlichen Spendenrekord der Vorweihnacht der gute Herzen ist auch Willy Hailer, 1. Vorsitzender des Vereins Familien in Not. „Das ist für unsere Mitglieder, die sich das ganze Jahr über für hilfsbedürftige Menschen engagieren, die schönste Bestätigung und Motivation bei ihrer Arbeit“. Dank der Rekordergebnisse der letzten Spendenaktionen verfüge der Hilfsfonds derzeit über genügend Rücklagen, um neben den Einzelfallhilfen häufiger auch Projekte anderer karitativer Organisationen im Landkreis Pfaffenhofen unterstützen zu können. Im letzten  konnte zum Beispiel mit einem Zuschuss die Schuldnerberatung der Caritas Pfaffenhofen personell verstärkt werden, damit Menschen in finanziellen Krisen schneller einen Termin bekommen. Dieses Engagement will der Verein Familien in Not weiter fortsetzen.