Montag, 3. November 2014

 

Willy Hailer rückt wieder an die Spitze von Familien in Not

Hermann Heubeck zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt

   Der neu formierte Vorstand des Vereins Familien in Not (von links): Michael Baldweg (stellvertretender Vorsitzender), Schatzmeisterin Katharina Schwertler, 1. Vorsitzender Willy Hailer, der neue stellvertretende Vorsitzende Hermann Heubeck und Schriftführer Sieghard Pichl.                                                                                                 Foto: Schmidl

Pfaffenhofen. Eine große Lücke hat der Tod von Frank Faulhaber nicht nur in der katholischen Kirchengemeinde hinterlassen, sondern auch bei mehreren karitativen Organisationen wie dem Verein Familien in Not, als dessen 1. Vorsitzender der Pfaffenhofener Stadtpfarrer erst im vergangenen Juni wiedergewählt worden war. Jetzt mussten die Mitglieder bei ihrer Herbstversammlung die Vereinsführung neu formieren und wählten einstimmig den  bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden Willy Hailer an die Spitze des Vereins.

Der früherer Redaktionsleiter des Pfaffenhofener Kurier gehört zu den Gründungsmitgliedern des  Sozialfonds, der im Oktober 1990 auf Initiative der Heimatzeitung ins Leben gerufenen worden war und seither rund 1,6 Millionen Euro an hilfsbedürftige Menschen im Landkreis Pfaffenhofen ausbezahlt hat. Hailer hatte den Verein bereits von 2002 bis 2008 als 1. Vorsitzender vertreten und war in der Amtszeit von Frank Faulhaber (seit Juli 2008) gemeinsam mit Pfarrer Michael Baldeweg aus Wolnzach als Stellvertreter im Vorstand aktiv. 
In das nun frei gewordene Amt des  stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Mitglieder ebenfalls einstimmig Hermann Heubeck. Der frühere Leiter der Pfaffenhofener Hypobankfiliale engagiert sich seit 2006 als Rechnungsprüfer beim Verein Familien in Not und steht vielen Hilfesuchenden als Finanzfachmann mit Rat und Tat zur Seite. Daneben engagiert sich Heubeck schon seit Jahrzehnten beim Lionsclub und und bei der Pfaffenhofener Tafel für soziale Projekte und hilfsbedürftige Mitmenschen. Heubecks bisherige Funktion als Rechnungsprüfer bei Familien in Not wird künftig Gudula Langmaier übernehmen, gemeinsam mit Kreiskämmerer Walter Reisinger als externem Kassenprüfer.

Die weiteren Mitglieder des Vereinsvorstandes, der zweite stellvertretende Vorsitzende Michael Baldeweg, Schriftführer Sieghard Pichl und Schatzmeisterin Katharina Schwertler, die bei der ordentlichen Mitgliederversammlung im Juni dieses Jahres ihre zweijährige Amtsperiode begonnen hatten, mussten nicht neu gewählt werden.
Als weitere Personalie stand in der Versammlung noch die Aufnahme eines neuen Vereinsmitgliedes auf der Tagesordnung. Willy Hailer freute sich, seinen langjährigen Kollegen und heutigen PK- Redaktionsleiter Robert Schmidl in dem Gremium begrüßen zu können. „Damit wird die bewährte Partnerschaft zwischen unserem Verein und der Heimatzeitung weiter gestärkt“, so Hailer. Seit der Gründung werde der Verein in erster Linie mit  den Spendeneinnahmen der Aktion Vorweihnacht der guten Herzen des DONAUKURIER finanziert. „Ohne die    Unterstützung der Heimatzeitung und ihrer Leserinnen und Leser wäre unsere karitative Arbeit kaum möglich,“ so Hailer.

Zu Beginn der Sitzung hatten die Vereinsmitglieder ihres verstorbenen Vorsitzenden Frank Faulhaber gedacht, an dessen Platz am Versammlungstisch eine Kerze neben seinem Porträtfoto brannte. Willy Hailer würdigte das große soziale Engagement des Verstorbenen. Trotz seiner angeschlagenen Gesundheit habe sich Frank Faulhaber neben den vielfältigen Aufgaben als Stadtpfarrer beim Verein Familien in Not, in der Obdachlosenbetreuung und anderen karitativen Organisationen unermüdlich für hilfsbedürftige Mitmenschen eingesetzt. „Wir werden ihn immer in dankbarer Erinnerung behalten und die Arbeit von Familien in Not in seinem Sinne weiterführen,“ so Hailer.

Schatzmeisterin Katharina Schwertler gab in der Versammlung einen Überblick über die seit Beginn des Geschäftsjahres am 1. Februar ausbezahlten Finanzhilfen. Demnach wurden in diesem Zeitraum etwa 90 Hilfesuchende mit Zuschüssen und zinslosen Darlehen in Höhe von insgesamt rund 49 600  Euro unterstützt. Willy Hailer bedankte sich an dieser Stelle bei allen, die durch ihre Spenden die Arbeit des Vereins überhaupt erst möglich machen, wie zum Beispiel die Pfaffenhofener Sopranistin Judith Spindler, die mit ihrem Benefizkonzert zum Gedenken an Frank Faulhaber Ende September 445 Euro gesammelt hatte. Ein Dank galt auch den vielen anderen Spendern, die
mit verschiedensten Veranstaltungen, bei runden Geburtstagen aber auch Trauerfällen,  den Verein Familien in Not großzügig unterstützt haben.

Bei der Ende November beginnenden DK-Spendenaktion „Vorweihnacht der gute Herzen“ hoffe der Verein wieder auf eine ähnlich große Unterstützung wie in den vergangenen Jahren, sagte Hailer und wies auf ein besonderes Jubiläum hin: Schon zum 25. Mal werde heuer die Benefizaktion der Heimatzeitung am Samstag, 29. November, mit dem traditionellen Adventskonzert von Stadtkapelle und Liedertafel Pfaffenhofen im Schyren-Gymnasium eröffnet. Als Gastensemble ist diesmal „Ladylike“, ein aus der Gospelgruppe Voices of Joy formierter a-cappella-Chor, mit flotten Swing-Titeln und Popsongs zu hören. Auch die städtische Musikschule wird sich heuer bereits zum 25. Mal mit einem Weihnachtskonzert  für Familien in Not engagieren.

Montag, 15. September 2014

Geistliche Musik zum Gedenken 

an Frank Faulhaber

Judith Spindler singt am 26. September

 für Familien in Not in der Stadtpfarrkirche

 

Pfaffenhofen (PK) Zum fünften Mal in Folge gestaltet die Pfaffenhofener Sopranistin Judith Spindler in diesem Jahr ein Benefizkonzert zugunsten des Vereins „Familien in Not“. Diesmal allerdings nicht in der Adventszeit – wie in den vergangenen Jahren – sondern bereits am Freitag, 26. September. Beginn ist um 20 Uhr in der Stadtpfarrkirche.

Den Konzerttermin hatte Judith Spindler vor einigen Wochen noch mit dem 1. Vorsitzenden von Familien in Not, Stadtpfarrer Frank Faulhaber, vereinbart. „Wir waren beide der Meinung, dass ein Termin außerhalb der vorweihnachtlichen Veranstaltungsflut günstiger wäre“, sagt die Sängerin, die das Konzert dem Gedenken an den im Juli verstorbenen Stadtpfarrer widmet. Er hatte bei den Konzerten stets die verbindenden Texte zwischen den Musikbeiträgen gesprochen. An seiner Stelle wird diesen Part die katholische Gemeindereferentin Jutta Rödler übernehmen.
 
Judith Spindler, seit vielen Jahren eine gefragte Sopranistin bei den Münchener Arcis-Vocalisten, Opernaufführungen sowie geistlichen Konzerten, wird bei ihrem Benefizkonzert, wie schon im vergangenen Jahr, von dem Bariton Thomas Gropper (Bild links) begleitet. Der Professor für Gesang, Sprecherziehung und Gesangsdidaktik an der Musikhochschule München, hat sich als Leiter der Arcis Vocalisten und des Philharmonischen Chores Fürstenfeld sowie als Solist bei Konzert- und Opernaufführungen einen Namen gemacht. Begleitet werden Spindler und Gropper von dem Freisinger Organisten Martin Wiedenhofer (Bild rechts). In Weiden/Oberpfalz geboren, wurde Wiedenhofer mit 16 Jahren beim Wettbewerb „Jugend musiziert" ausgezeichnet und studierte später an der Hochschule München Orgel, Schulmusik und Kirchenmusik. Der Lehrer am Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising wirkte als Organist bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland mit. Seit Januar 2000 ist er als Korrepetitor beim Münchner Motetten-Chor und als Organist in der St.-Matthäus-Kirche tätig.
Die drei Künstler haben für ihr Konzert ein abwechslungsreiches Programm mit Werken großer Komponisten wie Heinrich Schütz, Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Antonin Dvorak und Felix Mendelssohn-Bartholdy zusammengestellt.
Karten für 13 Euro (ermäßigt 9 Euro) gibt es im Vorverkauf ab 15. September bei der Buchhandlung Kilgus in Pfaffenhofen sowie vor Konzertbeginn an der Abendkasse. 5 Euro pro Karte gehen als Spende an den Verein Familien in Not.

Freitag, 18. Juli 2014

Trauer um 

Frank Faulhaber

Der Verein Familien in Not trauert um seinen 1. Vorsitzenden Frank Faulhaber, der am 18. Juli nach längerer Krankheit verstorben ist.
Seit November 1999 engagierte er sich zunächst als Stellvertreter und ab Juni 2008 als 1. Vorsitzender in der Vereinsführung. Wir verlieren mit ihm einen warmherzigen, verlässlichen und engagierten Freund, der trotz seiner angeschlagenen Gesundheit nie müde wurde, sich für hilfsbedürftige Mitmenschen einzusetzen. Sein Optimismus, seine Tatkraft und seine vorbildliche Nächstenliebe werden uns weiter begleiten.

Verein Familien in Not e.V.
Der Vorstand im Namen aller Mitglieder

Dienstag, 17. Juni 2014

Bericht von der Mitgliederversammlung
Verein Familien in Not zahlt im letzten Geschäftsjahr 86 000 Euro aus – Frank Faulhaber bleibt Vorsitzender 

Im Geschäftsjahr 2013/14 hat der Verein Familien in Not Pfaffenhofen in 140 Fällen Menschen bei der Bewältigung  akuter Krisensituationen geholfen. Dafür zahlte der Verein Zuschüsse und zinslose Darlehen in Höhe von rund 86 000 Euro an Hilfsbedürftige im Landkreis Pfaffenhofen aus, teilte der 1. Vorsitzende Frank Faulhaber bei der Jahreshauptversammlung mit.

Pfarrer Frank Faulhaber wurde bei der Mitgliederversammmlung des Vereins Familien in Not einstimmig als 1. Vorsitzender wiedergewählt.


 
 Wie der stellvertretende Vorsitzende Willy Hailer erklärte, hätten sich wie  schon in den vergangenen Jahren der Mangel an Sozialwohnungen, die höheren Mieten und die stark gestiegenen Energiekosten deutlich in der Arbeit des Vereins niedergeschlagen. „Bei etwa einem Drittel aller Anträge ging es um Hilfen  für Wohnzwecke“, so Hailer. Im Einzelnen waren dies 26 Zuschüsse zur Begleichung von Mietforderungen sowie Nachzahlungen für Strom und Heizung. In 15 Fällen half der Verein bei der Beschaffung von Möbeln und Haushaltsgeräten, 13 mal wurden Zuschüsse und zinslose Darlehen für Umzüge, Maklerprovisionen und Kautionen gewährt.

Für die Erziehung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen gewährte der Verein Familien in Not im letzten Jahr finanzielle Hilfe in 12 Fällen, zum Beispiel durch die Kostenübernahme für Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe, aber auch für Babyausstattung, Kinderkleidung und dergleichen. Außerdem wurden an 28 Familien Weihnachtsbeihilfen zum Kauf von Geschenken für die Kinder ausbezahlt. Auch die 14 bewilligten Hilfen für Klassenfahrten  sowie Sport- und Freizeitaktivitäten kamen in erster Linie Kindern und Jugendlichen zugute.
In 11 Fällen gewährte der Verein Familien in Not Zuschüsse zu Fahrtkosten mit Bus oder Bahn, zur Anschaffung von gebrauchten Autos, Reparaturkosten oder den Erwerb des Führerscheins, insbesondere, wenn dies zum Erhalt des Arbeitsplatzes notwendig war.
Steigende Tendenz zeigen in den letzten Jahren die Hilfsanträge zur Übernahme von Gesundheitskosten wie Zahnarztbehandlungen oder Brillen, Aufwendungen für Kuren, Therapien und Medikamente, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht bezahlt werden. Hier half der Verein in 17 Fällen.
Wichtigste Einnahmequelle für die Arbeit des Vereins Familien in Not ist nach wie vor die alljährliche Spendenaktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ des DONAUKURIER und seiner Heimatzeitungen. "Mit 67 413 Euro hat die Aktion heuer mit dem viertbesten Ergebnis in der Geschichte des Vereins abgeschlossen", so Frank Faulhaber. Er bedankte sich in der Versammlung bei allen privaten Spendern, Vereinen, Geschäftsleuten, Firmen- und Behördenbelegschaften, sowie allen Helfern und Sponsoren, die sich für die PK-Vorweihnachtsaktion aber auch während des Jahres bei runden Geburtstagen oder anderen Anlässen für Familien in Not engagiert haben.
Schatzmeisterin Gudula Langmaier konnte in ihrem Kassenbericht auf eine solide finanzielle Lage des gemeinnützigen Hilfsfonds verweisen. Mit einem Guthaben von 108 000 Euro am Beginn des neuen Geschäftsjahres sei der Verein gut gerüstet, um auch bei Fällen mit einem größeren Finanzierungsbedarf schnell und unbürokratisch helfen zu können.
Der Bericht der Rechnungsprüfer Hermann Heubeck und Walter Reisinger bescheinigte dem Vorstand und der Vereinssekretärin Jutta Schmidl eine ordnungsgemäße Kassenführung. Heubeck hob unter anderem hervor, dass sich die Personal- und sonstigen Verwaltungskosten mit 6,3 Prozent des Geschäftsvolumens auf einem niedrigen Niveau bewegen.
Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurden der 1. Vorsitzende Pfarrer Frank Faulhaber,  seine beiden Stellvertreter, der evangelische Pfarrer Michael Baldeweg und der frühere PK-Redakteur Willy Hailer, sowie Rechtsanwalt Sieghard Pichl als Schriftführer von den Mitgliedern einstimmig für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Schatzmeisterin Gudula Langmaier hatte auf eine neuerliche Kandidatur verzichtet, da sie mittlerweile auch Vorsitzende der Pfaffenhofener Tafel und zeitlich voll ausgelastet sei. "Ich werde dem Verein aber weiterhin als Mitglied mit Rat und Tat zur Seite stehen", so Langmaier. Zur neuen Schatzmeisterin wählten die Mitglieder die gelernte Bankkauffrau und frühere Vereinssekretärin Katharina Schwertler.

Montag, 26. Mai 2014

Herzlich Willkommen!

Ab sofort ist die neue Hompepage des Vereins Familien in Not Pfaffenhofen freige-
schaltet. Hier finden Sie ständig die neuesten Nachrichten aus der Arbeit des Vereins und alle wichtigen Basis-Informationen über unseren gemeinnützigen Hilfsfonds wie zum Beispiel  Kontaktdaten und die Nummern unserer Spendenkonten.

Frank Faulhaber
1. Vorsitzender